

Hack stellt Asylantrag für Klimaflüchtlingslager bei ART Cologne
Hundert Miniaturzelte für Klimaflüchtlinge als Symbol vor der Kunstmesse am Dienstag, 15. April, ab 12:30 Uhr, vor dem Haupteingang Süd der Kölner Messe
Um auf die Belange von Millionen Klimaflüchtlingen hinzuweisen, wird Hermann Josef Hack vor dem Haupteingang zur Kunstmesse ART Cologne am Dienstag Mittag ein Klimaflüchtlingslager en miniature mit ca. 100 Flüchtlingszelten, die er selbst gebaut hat, errichten.
„Ich werde versuchen, mein Lager im großen Foyer der Messehalle aufzuschlagen und dort symbolisch Asyl für Klimaflüchtlinge bei den Gastgebern der Kunstmesse beantragen. Es wird sich zeigen, ob Kunst als Kapital (Beuys) nur noch vom Handelswert bestimmt wird, oder ob aktuelle Fragen dort einen Platz bekommen,“ so Hack, „auch und gerade die Kunst darf sich nicht den bedrohlichen Folgen des Klimawandels verschließen!“ Weltweit sind bereits jetzt rund 20 Millionen Menschen auf der Flucht, weil Tsunamis, Dürre oder Erdbeben als Folge der globalen Umweltveränderungen ihnen ihre Heimat zerstört haben. In den nächsten vier Jahren werden es nach UN-Schätzungen über 50 Millionen sein. Hermann Josef Hack setzt sich in seiner Kunst bereits seit 1991 mit diesen Fragen auseinander.