


Hack errichtete erstes Klimaflüchtlingslager in Frankfurt – Reiseführer für Klimaflüchtlinge auf der Frankfurter Buchmesse und auf der Straße ein Erfolg
17. und 18. Oktober 2008 auf dem Willy-Brandt-Platz vor der Europäischen Zentralbank Zentrale Frankfurt/M.
In Anwesenheit von Frankfurts Umweltdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) hat Hermann Josef Hack die Stadt Frankfurt zum Klimaflüchtlingslager erklärt und ein Camp mit über 300 Zelten auf dem Willy-Brandt-Platz, unter dem überdimensionalen EURO-Zeichen, errichtet. Hier, direkt vor dem Wolkenkratzer der Europäischen Zentralbank, könnten die Kontraste zwischen dem Symbol der Ärmsten, die alles verloren haben, und den glatten Fassaden des ins Schwanken geratenen Finanzriesen nicht größer sein.
Hack hat seine Aktion in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse, auf der sein Reiseführer für Klimaflüchtlinge, der Climate Refugee Guide Berlin, als Kunstbuch (Peperoni Books Berlin bei Vice-Versa, ISBN-13:978-3-941249-00-4) vorgestellt wurde, sowie mit dem Dezernat für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt, dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen (EPN Hessen e.V.) und dem „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." realisiert.
Sowohl die Medien wie auch tausende Passanten, die mit Interesse die Aktion verfolgten und viel Zustimmung signalisierten, nahmen regen Anteil an Hacks Aktion.