



Hermann Josef Hack appellierte heute, am 16. Juli 2008, an Ban Ki-Moon in Bonn:
Klimaflüchtlinge bei uns aufnehmen!
Um auf die Belange von Millionen Klimaflüchtlingen hinzuweisen, hat der Künstler Hermann Josef Hack schon mehrfach Klimaflüchtlingslager en miniature mit hunderten von selbst gebauten Flüchtlingszelten aufgeschlagen. Allein in Bonn standen seine Zelte vor dem UN-Klimasekretariat, im Foyer der Stiftung Caesar, im Post-Tower sowie vor dem World Congress Center anlässlich der letzten UN-Artenvielfalt-Konferenz im Mai. Vor dem Bonner Rathaus unter den Augen des UN-Generalsekretärs entrollte Hack heute ein Transparent mit der Aufschrift: „Klimaflüchtlinge bei uns aufnehmen“. Mit diesem für viele provokanten Aufruf wies der Künstler darauf hin, dass wir die Verantwortung für die Opfer des Klimawandels nicht abstreifen und die heimatlosen Klimaflüchtlinge nicht sich selbst überlassen dürfen.
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, der heute in der UN-Stadt Bonn als Ehrengast empfangen wurde, forderte er auf, sich für die Anerkennung der Menschenrechte dieser Klimaflüchtlinge, welche immer noch nicht nach der Genfer Konvention behandelt werden, einzusetzen. Weltweit sind bereits jetzt über 20 Millionen Menschen auf der Flucht, weil Tsunamis, Dürre oder Erdbeben als Folge der globalen Umweltveränderungen ihnen ihre Heimat zerstört haben. In den nächsten vier Jahren werden es nach UN-Schätzungen über 50 Millionen sein. Hermann Josef Hack setzt sich in seiner Kunst bereits seit 1991 mit diesen Fragen auseinander