



Erstmalig zeigte Hermann Josef Hack sein World Climate Refugee Camp im Schnee. Vor dem Festival-Gelände des Tollwood Festivals errichtete Hack fast 600 Zelte - für mehr war kein Platz - bei Frost und Schneefall. Zuvor hatte er München zum Klimaflüchtlingslager erklärt, um auf die zunehmenden Nöte derjenigen hinzuweisen, die schon jetzt Opfer der Klimakatastrophe geworden sind. Am Abend des 26. November diskutierte Hack mit Europaabgeordneten und Vertretern von Ärzte der Welt und vertrat die Position derjenigen, welche bei uns über keine Lobby verfügen, weil sie als Menschen ohne Papiere keine Rechte haben.
Tausende Passanten auf dem Weg zum Wintervergnügen, wo vor kurzem noch die Zelte des Oktoberfestes standen, stießen auf die verschneiten Zelte und ließen sich von den Botschaften anregen. Zahlreiche Gespräche mit neugierigen Besuchern zeigten, dass die Aktion ihre Wirkung nicht verfehlt.