


Als Projekt der transmediale 09 DEEP NORTH im Haus der Kulturen der Welt hat Hermann Josef Hack sein WORLD CLIMATE REFUGEE CAMP am Montag, 26. Januar 2009, von 10 bis 16 Uhr vor dem Brandenburger Tor und am Dienstag, 27. Januar, von 10 bis 16 Uhr auf dem Alexanderplatz aufgeschlagen.
Die Installation aus über 400 von Hack selbst gefertigten Miniaturzelten konnte die Öffentlichkeit auf die katastrophale Lage von Millionen von Menschen aufmerksam machen, die schon jetzt unter den Folgen der von den wohlhabenden Regionen verstärkten Erderwärmung leiden.
Ob Touristen aus aller Welt oder Berliner/innen, die im Regierungsviertel zu tun hatten, schon beim Aufbau faszinierten die bunten Zelte alle Passanten. Tausende Menschen betrachteten die Intervention und fotografierten sich gegenseitig mit den Mini-Flüchtlingszelten. Die Medienberichterstattung reichte von spiegel-online http://www.spiegel.de/video/video-48469.html bis zum New Yorker street art Portal wooster-collective http://www.woostercollective.com/2009/01/hermann_josef_hacks_climate_refugee_camp.html , von der taz bis zur The New York Post, mehrere Video- und Fotoberichterstattungen, vor allem Blogs verbreiteten die Aktion in alle Welt. Der Street Art Fotograf Just dokumentierte Hacks Aktionen vor dem Brandenburger Tor sowie auf dem Alexanderplatz und publizierte sie u.a. auf seiner Homepage http://just.ekosystem.org.
Bei den Aktionen wurde der Climate Refugee Guide Berlin, der erste Reiseführer für Klimaflüchtlinge, als Kunstbuch an die Passanten verteilt.
Am Mittwoch, 28. Januar, 16 Uhr, gab Hack in einer Gesprächsrunde auf der transmediale09 gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller und Bernd Wiemann, Vodafone, im Haus der Kulturen der Welt Berlin Auskunft über seine Arbeit, siehe http://www.transmediale.de/de/taxonomy/term/248.